BlackBerry History (7): BlackBerry 5820
Geschrieben von Oliver am
Mit dem BlackBerry 5820 aus dem März 2002 stelle ich euch heute ein Gerät vor, mit dem neben den bekannten Organizer- und e-Mail-Funktionen auch das Telefonieren möglich wurde.
Mit dem BlackBerry 5820 aus dem März 2002 stelle ich euch heute ein Gerät vor, mit dem neben den bekannten Organizer- und e-Mail-Funktionen auch das Telefonieren möglich wurde.
Am Sonntag wurde die Veröffentlichung des BlackBerry KEY2 Red Edition bekannt gegeben.
Nachfolgend stellen wir euch die offizielle Pressemitteilung und einige Bilder des Gerätes zur Verfügung.
LAUNCH DER BLACKBERRY® KEY2 RED EDITION AUF DEM MOBILE WORLD CONGRESS 2019
Das macht das BlackBerry KEY2 Red Edition zu einem der einzigartigsten Smartphones, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind.
„In der heutigen vernetzten Welt brauchen Menschen Geräte, denen sie vertrauen können, wenn es um Sicherheit und Datenschutz geht“, sagt Alex Thurber, Senior Vice President und GM of Mobility Solutions bei BlackBerry. „Mit einem verstärkten Android-Betriebssystem und einer Software, die Sie benachrichtigt, wenn Apps auf Ihre Daten zugreifen, ist das BlackBerry KEY2 Red Edition ein stilvolles Arbeitstier, das unter Berücksichtigung der höchsten Sicherheitsstandards entwickelt wurde.“
Das BlackBerry KEY2 Red Edition wird in ausgewählten Märkten in Nordamerika, Europa, dem Mittleren Osten und Asien ab 699£/749$/779€ erhältlich sein. Zur Special Edition gehören auch rote Kopfhörer der Marke BlackBerry. Das BlackBerry KEY2 Red Edition kann bereits ab heute europaweit über den offiziellen BlackBerry Mobile Online-Shop vorbestellt werden.
Mit dem BlackBerry 5790 seht ihr hier ein Modell aus dem Jahr 2004, welches dem RIM 957 sehr ähnlich ist.
Telefonieren war auch mit diesem Gerät noch nicht möglich, es ist eher ein Organizer mit e-Mail-Funktion. Deutlich zu erkennen ist die für BlackBerry typische Bauform des Gerätes. Das Display bietet eine monochrome Anzeige mit 16 oder 20 Zeilen, dies ist vom Benutzer auswählbar. Navigiert wird mit Trackwheel und ESC-Taste.
Bei dem Akku handelt es sich um einen internen, aufladbaren Lithium-Akku, welcher eine gute Woche durchhält. Bei einer Grösse von 11,7 x 7,8 x 1,8 cm wiegt ein BlackBerry 5790 138 Gramm.
Kurz zum Speicher: Hier werden euch 16 MB Flash Memory plus 2 MB SRAM geboten.
Das Gerät bietet dem Nutzer bereits einige Funktionen an, so stehen die mobile e-Mail, ein mobiler Kalender, mobiler Internetzugriff und Paging zur Verfügung. Über neue Nachrichten wird man per Klingelton und Vibrationsalarm sowie Bildschirm- oder LED-Anzeige benachrichtigt.
Hier noch ein kurzes Video zum BlackBerry 5790 mit der Vorstellung des Gerätes:
(Quelle: YouTube)

Dank BlackBerry Mobile, die uns freundlicherweise ein BlackBerry Key2 LE zur Verfügung gestellt haben, konnte ich den neuesten Sprössling der BlackBerry Powered by Android Familie in den letzten Wochen für euch testen.
Bei dem Gerät handelt es sich um die Farbvariante Champagner, die mit DualSim und 64GB internem Speicher ausgestattet ist.
Bei unserem letzten Podcast im Dezember hatte ich das Gerät schon ein paar Tage in Benutzung und habe auch schon ein paar meiner Erfahrungen geschildert.
Hier kommt das ganze noch mal schriftlich und an der ein oder anderen Stelle etwas ausführlicher. Da ich seit einigen Wochen auch stolzer Besitzer eines Key2 Black bin, habe ich natürlich auch ein paar Vergleiche zum großen Bruder des Key2 LE angestellt.
Nimmt man das Key2 LE das erste mal in die Hand, fällt einem sofort die sehr wertige Verarbeitung auf. Auch die Farb-Akzente, die der champagner/goldfarbige Rahmen setzt, geben dem Smartphone einen besonderen Look. Obwohl der Rahmen bei diesem Gerät aus Kunststoff ist, hat man nie den Eindruck, einen "Plastikbomber" in der Hand zu haben. Die Rückseite ist angenehm griffig und das silberfarbige BlackBerry-Logo passt sich dort gut ein.
Den Formfaktor des Displays und die darunter sitzende Tastatur kennt man schon vom Key2, allerdings wurde die Tastatur geringfügig angepasst, doch dazu kommen wir gleich.
Insgesamt macht das Key2 LE einen sehr positiven Eindruck, was Verarbeitung und Design betrifft. Und mit den Farbvarianten "Slate" und "Atomic" (letzteres leider nur mit QUERTY-Tastatur zu haben) hat man auch bei der Optik eine Auswahlmöglichkeit.

Wer das Display des KeyOne oder des Key2 kennt, wird wenig überrascht sein. Die Displays sind nahezu gleich. Die Helligkeit und die Auflösung sind für mich absolut ausreichend und auch im freien noch gut abzulesen. Bei ganz hellem Sonnenlicht wird es allerding schwierig. Dem Formfaktor des Displays (3:2) ist es geschuldet, dass man z.B. beim schauen von Videos im 16:9 Format mit schwarzen Balken oben und unten leben muss. Wer viel Videos am Smartphone konsumiert, den wird das sicher stören.
Bei der Tastatur schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Die Tastatur ist an die des Key2 angelehnt, aber nicht ganz identisch. Wie das Vergleichsphoto zeigt, sind die Tasten des LE (links) etwas kleiner als beim großen Bruder (rechts).

Auch die Leertaste ist ein paar Milimeter schmaler. Dafür ist die Haptik der Tastatur wirklich sehr, sehr gut. Im Gegensatz zum Key2 sitzen die Tasten fester und das Schreibgefühl ist nochmal etwas besser. Der Druckpunkt der Tasten ist weicher als beim KeyONE und Key2. Ob man das mag, ist sicherlich Geschmacksache. Ich finde, die Tastatur des LE ist die bisher beste der BlackBerry-Mobile Geräte.
Aber, die Touch-Funktion der Tastatur fehlt bekanntermaßen beim Key2 LE und das vermisse ich schmerzlich. Ich nutze die Tastatur sehr oft zum Scrollen, beim Schreiben nutze ich die Wischgesten für Wortvorschläge und das nach-links-Wischen für Korrekturen. All das fehlt mit auf der Tastatur des LE doch leider sehr. Wie gesagt, rein vom Schreibgefühl ist sie wirklich genial.
Der Akku des Key2 LE ist mit 3000 mAh kleiner als beim Key2. Während meines Test bin ich immer locker durch den Tag gekommen. Um 7 Uhr vom Netz, dann über den Tag meist im WLAN, mehrere E-Mail-Konten, Twitter, Instagram, Telegram genutzt. Nach so einem Tag hatte ich abends gegen 23 Uhr immer noch mindestens 30-35% Akku.
Zum Vergleich, das Key2 liegt mit seinem 3500 mAh-Akku nach so einem Tag noch bei über 50%.
Ich habe keine hohen Ansprüche an die Kamera meines Smartphones, daher bin ich vielleicht nicht der richtige Maßstab, um die Kamera des Key2 LE zu beurteilen. Wie schon an anderer Stelle im Netz beschrieben, machen die Hauptkameras bei ausreichend Licht gute Fotos. Bei schwachem Licht, z.B. in der Dämmerung, sieht man schnell ein Rauschen auf den Bildern. Die Kamera löst schnell aus und der Autofokus funktionert auch recht gut. Für meine Zwecke ist die absolut ausreichend. Jemand, der viel Wert auf die Smartphonekamera legt, dürfte mit der Kameraleistung des LE nicht zufrieden sein.

Die Performance ging während meines Tests mit dem Key2 LE in Ordnung. Wenn man das Gerät produktiv nutzt und keine großen Spiele spielt, läuft alles schnell und flüssig. BlackBerry Mobile verbaut im LE einen etwas schwächeren Prozessor als im großen Bruder Key2. An Hauptspeicher sind 4GB verbaut (6GB beim Key2).
Ich hatte während der Nutzung von mehreren Social-Media-Apps und mehreren Mailkonten ab und zu mal die Meldung, das der Speicher ausgelastet sei, was aber keinen spürbaren Einfluss auf die Performance hatte.

Für die Freunde der genauen technischen Ausstattung hier nochmal die wichtigsten Details, die man aber auch auf der Seite von BlackBerry Mobile nachlesen kann.
| Bildschirmdiagonale in Zentimeter | 11,43 cm |
| Bildschirmdiagonale in Zoll | 4,5 " |
| Bildschirmauflösung in Pixel | 1620 x 1080 px |
| Auflösungsstandard | Full HD |
| Bildschirmtechnologie | IPS-LCD |
| Anzahl Farben | 16000000 |
| Pixeldichte | 434 ppi |
| Betriebssystem | Android 8.1 (Oreo) |
| App Store | Google Play Store |
| Speichergröße (intern) | 32 / 64 GB |
| Speicherkartentyp | microSD |
| Arbeitsspeicher (RAM) | 4 GB |
| Prozessorhersteller | Qualcomm® |
| Prozessorname | SDM 636 |
| Prozessorbauart | Octa-Core |
| Prozessorgeschwindigkeit | 1,8 GHz |
| Auflösung Hauptkamera | 13 MP / 5MP |
| Auflösung Frontkamera | 8 MP |
| Videoaufnahmequalität | 4K (Ultra-HD) |
| Anzahl Frontkameras | 1 |
| Anzahl Hauptkameras | 2 |
| Unterstützte USB-Version | 2.0 |
| Audio-Ausgänge | 3,5-mm-Klinke |
| Headsetanschluss | 3,5-mm-Klinke |
| Akkukapazität | 3000 mAh |
| Stromversorgungsart | Akku (fest eingebaut) |
| Auflademethode | Qualcomm Quick Charge 3.0 |
| Höhe | 15,02 cm |
| Breite | 7,18 cm |
| Tiefe | 0,83 cm |
| Gewicht | 156 g |
Das Key2 LE ist ein solide gebautes Smartphone mit einer ansprechenden Optik. Durch die verschiedenen Farben kann der Käufer nach seinem Geschmack zwischen verschiedenen Varianten wählen. Die Tastatur ist sehr stabil und wertig verbaut und das Tippgefühl ist eines BlackBerrys würdig. Wer schon an die Kapazitive Tastatur gewöhnt ist und diese auf Vorgängermodellen nutzt, wird dies beim LE schmerzlich vermissen.
Das Gerät ist für produktive Nutzung, Social-Media-Nutzung und Schnappschüsse mit der Kamera gut gerüstet. Wer mehr spielen möchte und hochwertige Fotos anfertigen, dem wird das Key2 LE nicht genügen.
Mir hat das Gerät beim Test viel Spaß gemacht und wie immer muss man nach eigenem Nutzungsszenario entscheiden, welches Smartphone den eigenen Ansprüchen genügt.
Eines der ältesten Geräte von Research In Motion stammt aus dem Jahr 1990 und hat mit den Smartphones von RIM bzw. BlackBerry rein gar nichts zu tun!
Der RIM Symbol R857D BlackBerry Barcode Reader / Scanner beruht, wie sich an der Bezeichnung ablesen lässt, auf dem RIM 857, der im Oktober 2000 erschienen ist.
Optisch und von der Bauweise her unterscheidet sich das im Oktober 2000 veröffentlichte Device nicht von dem RIM 957M, welcher sechs Monate zuvor erschienen ist.
Neben der bekannten Tastatur findet sich zur Bedienung auch das Trackwheel wieder. Verbaut ist ebenfalls ein Lithium-Ionen-Akku. Das Display hat eine Größe von 3 Zoll, 160 x 160 Pixel bei 74,6 ppi (Backlit monochrome STN Display). Der interne Speicher beträgt 5 MB und 0,5 MB RAM.
Das OS ist auch hier RIM BlackBerry 2.0 und der Prozessor erneut der Intel 386EX.
Die Besonderheit bei dem vorliegenden Gerät ist die Kombination mit einem verbauten Infrarot-Scanner. Die Scanner-Einheit hat einen Schacht für die Aufnahme einer Karte bzw. zur Verbindung über Kabel mit einem weiteren Gerät. Ich habe den RIM 857 und die Scanner-Einheit nie auseinandergebaut, um die einzelnen Teile weiter zu untersuchen. Ich denke aber, dass der RIM Symbol R857D BlackBerry Barcode Reader / Scanner bei einem Paketdienst oder in einem Lager im Einsatz war.
Heute machen wir eine Zeitreise in den Mai des Jahres 2000! Hier seht ihr mit dem RIM 957 quasi den ersten "echten" BlackBerry in der bekannten Bauweise.
Im zweiten Teil unserer neuen Serie möchte ich euch zwei Pager vorstellen, mit denen meine Sammelleidenschaft für die alten Geräte von Research In Motion übrigens begonnen hat. Es handelt sich hierbei um die ersten "richtigen" BlackBerry - den RIM 850 und den RIM 950, veröffentlicht am 19.01.1999.
Wurde der zuvor vorgestellte RIM Inter@ctive Pager liebevoll "Bullfrog" genannt, seht ihr hier den "Leapfrog". Vergleicht man die Größe der Geräte, eine nachvollziehbare Namensgebung.
In unserer neuen Serie werde ich euch in den kommenden Wochen und Monaten Geräte aus der langen Geschichte von Research in Motion, BlackBerry und BlackBerry Mobile vorstellen.
Dabei geht es nicht nur um Smartphones, sondern auch um interessantes Zubehör und Gadgets, die zum Teil nicht veröffentlicht wurden und bei denen es sich um Prototypen handelt.
Beginnen werde ich die Serie mit dem ersten Gerät von Research in Motion im Bereich mobiler Kommunikation - dem RIM Inter@ctive Pager!

Der RIM Inter@ctive Pager wurde bereits 1995 vorgestellt, 1996 veröffentlicht und ist ein beeindruckendes Stück Hardware! Aufgrund seiner Größe und Bauform wurde das Gerät auch "Bullfrog" oder aber "The Hamburger" genannt. Man findet bei der Bezeichnung des Pagers auch den Zusatz R900.
Dieses Gerät war revolutionär und das erste Device von RIM, welches bidirektionale E-Mail-Kommunikation versprach und dennoch klein genug, um in ein Gürtelholster zu passen. Wobei "klein" aus heutiger Sicht mit Sicherheit anders definiert wird. Das Gewicht beträgt inklusive der beiden zum Betrieb benötigten Batterien (AA) 272 Gramm. Zusammengeklappt hat es die Abmessungen (B/T/H) 9,6 x 7,5 x 4,4 Zentimeter. Aufgeklappt kann man eine Höhe von 11 Zentimetern bei 9,6 Zentimeter Breite messen, der Bereich mit der Tastatur hat 9,6 x 6,5 Zentimeter zu bieten.
Das Display hat eine Fläche von 6,5 x 2,6 Zentimetern.
Den RIM Inter@ctive Pager als Objekt meiner Begierde zu bekommen, gestaltete sich als erwartet schwer und hat sich über viele Jahre hingezogen. Letztlich hatte ich das große Glück, bei einer Sammlungsauflösung berücksichtigt zu werden. Und da das Gerät auch heute noch funktioniert, nehme ich den RIM Inter@ctive Pager gerne mal in Betrieb und durchforste die Menüs.
Hier noch eine kurzes Video zum RIM Inter@ctive Pager mit der Vorstellung des Gerätes:
(Quelle: YouTube)
In der Zeit vom 08. - 11. Januar 2019 findet in Las Vegas die CES 2019 statt. Heute erreichten mich nachfolgende Informationen, was während dieser Veranstaltung von TCL Communication präsentiert wird:
TCL Communication präsentiert auf der CES® 2019 neue Alcatel-Smartphones, BlackBerry Mobile Updates und Smartphone-Display-Neuheiten