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Clicks Communicator - Kommunikation statt Ablenkung

 

Gestern wurde der Clicks Communicator vorgestellt. Moment!? Clicks? Communicator? Lasst uns das Gerät doch einmal genauer ansehen.

Hinter dem Gerät steht Clicks Technology, bekannt durch das Clicks Keyboard für das iPhone, Google Pixel und Motorola Razr. 

Schon auf den ersten Blick wird klar: Dieses Smartphone will bewusst kein klassisches Allround-Flaggschiff sein. Stattdessen positioniert sich der Communicator als modernes Kommunikationsgerät, das Schreiben, Lesen und Erreichbarkeit wieder in den Mittelpunkt rückt. Also nach dem Minimal Phone nur ein weiteres Device, das entschleunigen und die Nutzung reduzieren soll? Oder wie die Unihertz Titan Serie ein Android Smartphone mit einer Tastatur ähnlich denen der von BlackBerry? 

Für mich ist der Clicks Communicator ein Gegenentwurf zum aktuellen Smartphone-Mainstream und erinnert mich stark an ein BlackBerry Q5, welches ich aufgrund seiner Größe, Form und Tastatur sehr mochte. Während große Displays, endlose Feeds und immer neue Apps dominieren, setzt Clicks auf Reduktion und Fokus. Das merkt man sofort an der Hardware – und später auch im Nutzungskonzept.

Das 4,03 Zoll große AMOLED-Display mit 1200 x 1080 Pixel Auflösung ist bewusst kompakt. Es bietet genug Platz für Nachrichten, Mails und kurze Recherchen, lädt aber nicht zum stundenlangen Scrollen ein. Unter dem Display sitzt das Herzstück des Geräts: eine physische QWERTY-Tastatur. Diese ist nicht nur klassisch klickend, sondern kann zusätzlich als Touch-Trackpad genutzt werden – zum Scrollen, Markieren oder Navigieren. Wer jemals ernsthaft längere Texte auf einem Smartphone geschrieben hat, weiß, wie groß dieser Unterschied im Alltag sein kann.

Softwareseitig setzt der Clicks Communicator auf Android 16. Besonders positiv: Clicks verspricht zwei Jahre Betriebssystem-Updates sowie fünf Jahre Sicherheitsupdates. In einer Zeit, in der viele Geräte früh aus dem Update-Zyklus fallen, ist das ein klares Statement in Richtung Nachhaltigkeit und Langzeitnutzung.

Die Oberfläche ist klar auf Kommunikation ausgerichtet. Ein zentraler Message Hub bündelt Nachrichten aus verschiedenen Apps, sodass man nicht permanent zwischen Anwendungen wechseln muss. Der Niagara-Launcher sorgt zudem für Übersichtlichkeit. 

Unter der Haube arbeitet ein moderner 5G-Chipsatz in 4-Nanometer-Bauweise (MediaTek-basiert). Weitere Angaben zum genauen Modell gibt es noch nicht. Wohl kein Benchmark-Monster, aber mehr als ausreichend für Messaging, E-Mail, Navigation und alltägliche Aufgaben.

Beim Speicher zeigt sich Clicks mit 256 GB internen Speicher und microSD-Slot bis 2 TB erfreulich großzügig. Gerade für Nutzer, die viele Dokumente, Audio-Notizen oder Offline-Inhalte mitnehmen wollen, ist das ein echtes Plus – und inzwischen fast schon eine Seltenheit.

Bei den Kameras bleibt der Communicator bodenständig. So ist das Gerät mit 50 MP Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung und 24 MP Frontkamera ausgestattet. Das reicht locker für Alltag, Videoanrufe und gelegentliche Fotos. Clicks versucht hier gar nicht erst, mit den großen Kamera-Flaggschiffen zu konkurrieren. 

Der 4.000-mAh-Akku setzt auf moderne Silicon-Carbon-Technologie und wird wahlweise per USB-C oder Qi2 kabellos geladen. In Kombination mit dem kleinen Display und dem fokussierten Nutzungsszenario dürfte die Laufzeit solide ausfallen.

Bei der Konnektivität ist alles an Bord, was man erwartet:

  • 5G / LTE
  • Wi-Fi 6
  • Bluetooth
  • NFC
  • Nano-SIM + eSIM
  • 3,5-mm-Kopfhöreranschluss
  • Gewicht 170 Gramm
  • Abmessungen 130,5 x 78,63 x 12 mm

Besonders gefallen mir die kleinen, durchdachten Details:

  • Fingerabdrucksensor in der Leertaste
  • Programmierbare Seitentaste („Clicks Key“)
  • Benachrichtigungs-LED
  • Austauschbare Rückseiten

All das zahlt auf das zentrale Ziel ein: schnell kommunizieren, ohne ständig aus dem Fokus gerissen zu werden.

Mein erstes Fazit: Kein Smartphone für alle – aber genau richtig für manche! 

Der Clicks Communicator ist kein Gerät für den Massenmarkt. Wer große Displays, Social-Media-Feeds und High-End sucht, wird hier nicht glücklich. Für Menschen, die viel schreiben, E-Mails ernsthaft nutzen, Nachrichten effizient beantworten wollen oder bewusst einen Gegenpol zum klassischen Smartphone suchen, ist der Communicator jedoch extrem spannend.

Und was soll das Gerät kosten und wann wird es verfügbar sein? Der Clicks Communicator wird im Verlauf diesen Jahres verfügbar sein. Das Gerät wird später 499 USD kosten. Wer es bis zum 27. Februar 2026 vorbestellt kann es für 399 USD gleich komplett bezahlen, erhält 100 USD Rabatt sowie zwei Back Cover im Wert von 100 USD dazu, man spart somit 200 USD. Alternativ könnt ihr euch den Preis von 399 USD sichern, indem ihr eine Reservierungsgebühr von 199 USD anzahlt. 

Ich habe meins gleich an Tag 1 vorbestellt und bin gespannt auf das Gerät.

Alle weiteren Infos findet ihr HIER. 

(Quelle, auch Bilder: Clicks)

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BBUGKS am : Clicks Communicator: Wie im Alltag verwenden?

"Clicks Communicator: Wie im Alltag verwenden?" vollständig lesen
Vor kurzem habe ich euch einen ersten Blick auf den &quot;Clicks Communicator&quot; gezeigt. Und wenn man aktuell sieht, dass neben dem Clicks Communicator auch ein Unihertz Titan 2 Elite, ein TENGPAI und neuerdings ein Minimal Phone 2 mit identischem Formfakt

BBUGKS am : 2026 - Rückkehr der BlackBerry Idee

"2026 - Rückkehr der BlackBerry Idee" vollständig lesen
Wer vor einigen Monaten behauptet hätte, dass physische Tastaturen auf Smartphones noch einmal ein Comeback erleben würden, wäre vermutlich belächelt worden. Nach dem Ende von BlackBerry Mobile schien der Markt endgültig von großen Touchscreens dominiert

Kommentare

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henry am :

Eben per-ordered!

Dieser Block ist ein Stück echtes Internet, verrückt: vermutlich wird dieser Beitrag durch niemanden gelesen werden.

Eckhard am :

Ich habe mich als alter Passport-User heute zur Bestellung des Titan 2 entschlossen. Der Clicks Communicator stellt sich ja immer mehr als ein Android aus Plastik mit Tastatur heraus. Nachdem ich herausgefunden habe, dass das Titan 2 wie die früheren Titans auch wieder den NetworkManager hat, war der Vorteil für mich klar. Ich halte den für einen echten Sicherheitszugewinn, weil man für jede App festlegen kann wie und ob überhaupt sie sich mit dem Internet verbinden kann. Normale Androids haben das nicht. Da wird nur nach Berechtigungen, worauf eine App zugreifen darf gefragt, aber nicht ob sie ungesteuert ins Internet senden darf. Ich verstehe überhaupt nicht, warum das nirgends besprochen wird. Interessiert wahrscheinlich die Wenigsten. Bei Clicks habe ich auf diverse Nachfragen und durch ein direktes Gespräch mit Kevin erfahren, dass man dort auf Privacy erstmal keinen besonderen Wert legt, weil es ihnen primär darauf ankommt, zunächst Massenmarkt-Anteile zu bekommen. Das Marketing ist ja auch auf Informationen niedrigsten Niveaus ausgerichtet. Meine Anzahlung habe ich nach Stornierung zum Glück zurück bekommen.

Eckhard Lischka am :

Da muss ich mich aber beschämt korrigieren. Der Networkmanager wird zwar im Handbuch noch beschrieben, ist aber auf dem Titan2 (und anzunehmen auf dem T2 Elite) tatsächlich nicht mehr verfügbar. Ob er Opfer des Updates auf Android 16 wurde ? Ich hatte mich schon immer still gewundert, das Google das durchgehen ließ.

Eckhard Lischka am :

Beim Unihertz Titan 2 (sowie neueren Unihertz-Modellen) wurde die Network Manager-Funktion (bzw. das gezielte Sperren des Internetzugriffs für einzelne Apps auf Systemebene) im Vergleich zum ursprünglichen Titan 1 aus dem Menü verlegt oder verändert.
​Die Einstellungen zur Internetnutzung einzelner Apps lassen sich jedoch weiterhin direkt im Android-System verwalten oder mit passenden Alternativen steuern:
​
Über die Android-Standardeinstellungen (Bordmittel)
​Falls Ihr einer bestimmten App den Zugriff auf mobile Daten oder WLAN entziehen möchtet:
​Öffnet die Einstellungen.
​Geht auf Apps (oder Apps & Benachrichtigungen) Alle Apps anzeigen.
​Wählt die gewünschte App aus.
​Tippt auf Mobile Daten & WLAN.
​Hier könnt Ihr Optionen wie Hintergrunddaten deaktivieren oder die Datenverbindung für die App ganz einschränken.

Wenn Ihr alle Apps durchgeht, werdet Ihr erstaunt sein, wieviel Apps im Hintergrund Datenverbindungen durchführen, die für Euren Betrieb der App nicht gebraucht werden.

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